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		<title>Projekte | Johanniterbund Salgesch</title>
		<link>https://www.johanniter-salgesch.ch/?id=19</link>
		<description></description>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 21:40:33 +0200</pubDate>
		<category>Johanniterbund Salgesch</category>
		<item>
			<link>https://www.johanniter-salgesch.ch/de/projekte/aktuelle-projekte/die-dame-von-salgesch-in-ar-35</link>
			<title>Die Dame von Salgesch in AR</title>
			<description>&lt;p&gt;Die&amp;nbsp;Dame von Salgesch&amp;nbsp;war eine wohlhabende Frau, die zwischen&amp;nbsp;22-60&amp;nbsp;n. Chr.&amp;nbsp;in&amp;nbsp;Salgesch&amp;nbsp;bestattet wurde. Sie gehörte zur&amp;nbsp;keltischen Gemeinschaft der Seduner, die sich zu dieser Zeit unter römischem Einfluss befand. &lt;strong&gt;Ihr Fund zählt zu den&amp;nbsp;bedeutendsten archäologischen Funden&amp;nbsp;im Wallis.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die aufwendige Bestattung zeigt eine Frau von hohem gesellschaftlichem Rang: Sie wurde in einem ausgehöhlten Baumstamm beigesetzt und trug sowohl&amp;nbsp;keltische als auch römische Kleidung und Schmuck, darunter verzierte Fibeln, Schlangenarmreifen und römische Lederschuhe. Grabbeigaben wie Keramikgefäße, Speiseopfer und Münzen deuten auf den Glauben an ein Leben nach dem Tod hin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihre Bestattung steht symbolisch für den&amp;nbsp;kulturellen Wandel im Wallis, als sich die keltischen Traditionen mit den römischen Bräuchen vermischten. Die&amp;nbsp;Dame von Salgesch&amp;nbsp;ist somit ein einzigartiges Zeugnis dieser Übergangszeit und veranschaulicht eindrucksvoll die Verbindung zweier Welten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dank der&amp;nbsp;Rekonstruktion in erweiterter Realität&amp;nbsp;können Besuchende die Dame heute interaktiv erleben und eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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			<link>https://www.johanniter-salgesch.ch/de/projekte/aktuelle-projekte/jesuitenpater-und-archaeologe-gottfried-zumoffen--gedenktafel-19</link>
			<title>Jesuitenpater und Archäologe Gottfried Zumoffen - Gedenktafel</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Salgesch nach Beirut: Das Leben und Vermächtnis von Gottfried Zumoffen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gottfried Zumoffen, geboren in Salgesch als Sohn des Prokuristen Joseph Zumofen und der Anna Maria, geb. Cina, hatte eine bemerkenswerte Bildungs- und Berufskarriere. Es ist nicht bekannt, warum sein Geburtsname Zumofen mit einem zweiten &amp;quot;f&amp;quot; versehen wurde. Tatsache ist, dass er selbst seine Schriften mit Zumoffen unterzeichnete.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sein Bildungsweg begann in der Primarschule in Salgesch&amp;nbsp;und einem Studium am Lehrerseminar in Sitten.&amp;nbsp;Finanzielle Gründe zwangen ihn, sein&amp;nbsp;anschliessendes&amp;nbsp;Studium am Kollegium in Brig abzubrechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine Reise durch Kulturen und Wissenschaften&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Jahr 1871 trat Gottfried in Frankreich in den Jesuitenorden ein und setzte seine akademische Ausbildung fort. Er besuchte erneut ein Gymnasium und studierte Philosophie. Sein Weg führte ihn dann nach Nordwales, wo er Theologie studierte und zum Priester geweiht wurde. Anschliessend arbeitete er als Priester in Südengland und übernahm später die Aufgabe des Präfekten eines Jesuitenkollegs in Frankreich, wo er auch als Bibliothekar und Französischlehrer tätig war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Pfade der Entdeckung: Das Leben von Gottfried Zumoffen, Entdecker von Geschichte und Wissenschaft&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seine Reise ging weiter in das Osmanische Reich. Er lernte&amp;nbsp;Türkisch und Arabisch und&amp;nbsp;trat eine Stelle als Präfekt und Dozent für Physik, Chemie und Naturgeschichte an der Universität in Beirut an. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs mussten alle Jesuiten den Libanon verlassen. So zog&amp;nbsp;Gottfried weiter nach Kairo und lehrte Chemie und Physik. Schliesslich kehrte er in die Schweiz zurück und arbeitete an der Universität Bern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Grenzen überschreiten: Gottfried Zumoffen und die Anfänge der libanesischen Archäologie&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben seiner Lehrtätigkeit war Gottfried ein leidenschaftlicher Forscher. Er schrieb Bücher und trug massgeblich zur Entdeckung und Erforschung archäologischer Stätten im Libanon bei. Er gilt als Begründer der Erforschung der Steinzeit in dieser Region und erstellte die erste geologische Karte des Libanon. Ihm zu Ehren wurde eine wichtige archäologische Stätte &amp;quot;Abri Zumoffen&amp;quot; genannt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als krönender Abschluss seines wissenschaftlichen geologischen, archäologischen und paläontologischen Lebenswerkes erschien&amp;nbsp;1926 in Paris eine Monographie über die Geologie des Libanon, in&amp;nbsp;der Pater Zumoffen rund zwei Dutzend archäologische Fundstellen kartografiert hatte.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Quelle: Karl Zimmermann: Gottfried Zumoffen (1845-1928) und seine archäologischen Forschungen im Libanon, in: Blätter aus der Walliser Geschichte, 1988, S. 273-285)&lt;/p&gt;

&lt;p class=&amp;quot;picture_content_wrap&amp;quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
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